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Literatur und Sozialkritik – Marokko in den 1980er Jahren

 

Abdellah Taïa liest aus dem Roman Der Tag des Königs (Suhrkamp, 2012).

 

Taïa UlfAndersen 150Sonntag, 28. April 2013 um 13:00 Uhr

Allerweltshaus Köln

Eintritt 5,-/3,- € (erm.)

 

 

 

 

 

 © Ulf Andersen

 

 

Khalid ist reich, und Omar ist arm. Trotzdem sind die beiden beste Freunde. Ihre Freundschaft zerbricht, als König Hassan II seinen Besuch ankündigt und Omar ausgewählt wird, dem König die Hand zu küssen. Ein poetischer Roman über eine innig-zärtliche Jungenfreundschaft, die den politischen Umständen der 1980er Jahre jedoch nicht standhält. „...entstanden ist ein Werk von elegantester Machart, das de soziale Grausamkeit eines seit jeher autoritäten Königreiches aufdeckt". (L'Humanité)

"Autor Abdellah Taïa fängt treffend die Atmosphäre des Terrorjahres ein. Bezeichnenderweise zeigt er neben sozio-ökonomischen Ursachen, auch die Folgen einer verängstigten Generation. Zudem prangert er Macho-Kultur und Rassismus an. Und das alles in einer stakkatoartigen und atemlosen Sprache – ein packender Roman." (Financial Times Deutschland)


Abdellah Taïa, (*1973 in Rabat) lebt seit 1999 in Paris. Mit seinen früheren literarischen Arbeiten sowie der Offenlegung seiner Homosexualität durchbrach er ein Tabu der arabischen Welt. Der Tag des Königs wurde 2010 mit dem renommierten französischen Literaturpreis Prix de Flore ausgezeichnet. Lesung und Gespräch moderiert Dina Netz. Sunga Weineck liest die deutschen Texte.

 

Links:

Inhalt und Leseprobe (Suhrkamp)

Rezension (Deutschlandradio Kultur)

"Raus gekommen" - Ein Beitrag von Abdellah Taïa (der Freitag)