YOUSSOUF AMINE ELALAMY (Marokko)

                                

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»Es ist wichtig, dass die Stimmen Afrikas außerhalb Afrikas gehört werden«

 

 

 

 

 

Über den Autor:

Der marokkanische Schriftsteller Youssouf Amine Elalamy wurde 1961 in Larache, Marokko geboren und gilt als neuer Stern der marokkanischen Literatur. Nachdem er im Fach Kommunikationswissenschaften zur Repräsentation der Frau in der marokkanischen Frauenpresse promovierte, ging er 1991 gefördert durch das Fullbright Stipendium für drei Jahre nach New York. 1994 kehrte er in sein Heimatland zurück. Heute lebt er in Rabat und lehrt am Englischen Institut der Ibn-Tofai-Universität in Kenitra als Professor für Stilistik, Kommunikation und Medien. Elalamy ist Gründungsmitglied und Generalsekretär des marokkanischen PEN-Clubs.

 

Werk:

Seine Erfahrungen in New York inspirierten Elalamy zu dem ersten Teil seiner Tetralogie zum Thema Emigration Un Marocain à New York (dt. Ein Marokkaner in New York). Darauf folgte zwei Jahre später Les Clandestins (dt. Gestrandet) und 2002 der letzte Teil Paris mon bled (dt. Paris, mein Hinterland). Die zuletzt erschienenen Werke des Autors spielen sich allesamt in dessen Heimatland Marokko ab. Darunter die ersten Geschichten verfasst in Darija, dem marokkanischen Dialekt des Arabischen, in Tqarqip Ennab (dt. Klatsch), die auch auf die Bühne gebracht worden sind. Zudem sind von Elalamy eine Anzahl von Artikeln zu Fotografie, Mode, Kunst und Werbung erschienen.
Seine Werke sind übersetzt ins Arabische, Englische, Spanische, Deutsche, Griechische und Dänische.

 

Auszeichnungen:

1999 Kurzgeschichtenpreis des British Council für Ein Marokkaner in New York
2001 Grand Prix Atlas

 

Bibliographie:

Un Marocain à New York, EDDIF, Casablanca 1998.

Oussama mon amour, La Croisée Des Chemins 2001.

Paris mon bled, EDDIF, Casablanca 2002.

Le Journal de YAE, Ed. Hors Champ, Bordeaux 2003.

Miniatures, Ed. Hors Champ, Bordeaux 2004.

Tqarqib Ennab (dt. Klatsch), Khbar Bladna, Tanger 2006.

Gestrandet (OT: Les Clandestins), aus dem Französischen von Barbara Gantner, Donata Kinzelbach 2008.

Nomade (OT. Amour nomade), aus dem Französischen von Regine Keil-Sagawe, Osburg 2014.

Drôle de Printemps, La Croisée des Chemins 2015.

 

Youssouf Amine Elalamy in der Afrikabibliothek:

Gestrandet
Nomade