NEW DAUGHTERS OF AFRICA

Zeit

Wed, 26. October 2022 - 19:30 Uhr

Ort

Forum VHS im Museum am Neumarkt

Eintritt

8 € / erm. 6 €, Abendkasse

Gespräch mit Julienne De Muirier, donna Kukama, Emilene Wopana Mudimu und Glenda Obermuller




Die einzigartige Anthologie NEW DAUGHTERS OF AFRICA (Myriad 2019) der in Ghana geborenen Herausgeberin, Autorin und Kritikerin Margaret Busby würdigt das Werk von 200 Schwarzen Schriftstellerinnen aus aller Welt. 2023 wird stimmen afrikas eine Ausgabe mit 30 Texten im Unrast Verlag herausgeben. Julienne De Muirier, donna Kukama, Emilene Wopana Mudimu und Glenda Obermuller unterhalten sich mit der britisch-nigerianischen Autorin Sarah Ladipo Manyika über ihre Arbeit an der Auswahl der Autorinnen, die in die erlesene deutsche Kollektion von Margaret Busby eingingen. Die Theater- und Filmschauspielerin Dela Dabulamanzi wird Kostproben aus den Lieblingstexten der Kuratorinnen vorlesen, die die literarischen Übersetzerinnen Aminata Cissé Schleicher und Eleonore Wiedenroth-Coulibaly exklusiv für diesen Anlass zur Verfügung stellen.

Die Theater- und Filmschauspielerin Dela Dabulamanzi wird Kostproben aus den bereits von Aminata Cissé-Schleicher und Eleonore Wiedenroth- Coulibaly erstellten deutschen Übersetzungen vorlesen, sowie Passagen aus den Lieblingstexten des Kuratorinnenteams:

Glenda Obermuller: The Bedford Women von Delia Jarrett-Macauley (Sierra Leone/ UK)

Donna Kukama: Backwards von Warsan Shire (Somalia/ UK)

Julienne De Muirier: Chosen Family Rachel von Eliza Griffiths (USA)

Emilene Wopana Mudimu: 'Home' von Ketty Nivyabandi (Burundi/ Kanada)


Azizè Flittner verdolmetscht das Gespräch ins Deutsche.


Wir weisen Sie darauf hin, dass während der gesamten Veranstaltung eine strenge Maskenpflicht besteht.



© Leopold Achilles mischkonsum

Julienne De Muirier arbeitet als freischaffende Autorin in Dortmund. Sie wirkt als Autorin in Theaterproduktionen mit und schreibt Prosa. 2021 verfasste sie ein Drehbuch im Auftrag von Jünglinge Film. In ihren literarischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Entfremdung, dem Leben in der Diaspora und der Konzeption des Ichs. Ihre Prosa wurde in Zeitschriften wie BELLA triste, Das NARR und Yallah Salon veröffentlicht. 2022 erarbeitete sie als Teil des Theaterkollektivs Operation Memory im Rahmen einer Künstler*innenresidenz eine Inszenierung am Schauspiel Dortmund.




© Samuel Baah Kortey


donna Kukama hat ihre Kunst und Performance in einigen namhaften Institutionen und Museen vorgestellt, darunter das Tate Modern in London, das Nottingham Contemporary in Nottingham, das Padiglione de’Arte Contemporanea Milano in Mailand, die South African National Gallery in Kapstadt, das Museum of Modern Art in Antwerpen, das nGbK in Berlin und das New Museum in New York. Mitgewirkt hat sie unter anderem an der 10. Berlin Biennale, der 57. Belgrad Biennale, der 12. Lyon Biennale, der 6. Moskau Biennale of Contemporary Art, der 32. Bienal de São Paulo, der 3. New Museum Triennale, der 1. Stellenbosch Triennale, der 8. Berlin Biennale und (als Teil des Südafrika Pavillons) der 55. Venedig Biennale. 2014 gewann sie den Standard Bank Young Artist Award für Performancekunst in Südafrika und war 2010 ebenfalls in Südafrika für den MTN New Contemporaries Award nominiert. Seit 2022 ist sie Professorin für Zeitgenössische Kunst/ Globaler Süden an der Kunsthochschule für Medien in Köln.



© Aexander Zheleznayk

Emilene Wopana Mudimu ist Sozialpädagogin, Bildungsreferentin, Spoken Word-Künstlerin und Moderatorin aus Aachen. Sie leitet gemeinsam mit ihrem Mann Sebastian Walter das soziokulturelle Jugend- und Medienzentrum KingzCorner, wo sie Hip-Hop bezogene Angebote und Projekte initiiert. Ihre weiteren Arbeitsschwerpunkte sind: Afro Hair Politics, Dekonstruktion westlicher Schönheitsideale und Politisierung Schwarzer Körper, Colorism und Empowerment-Arbeit mit BIPoC*. Mudimu ist Mitautorin des Sammelbands Schwarz wird großgeschrieben (&Töchter Verlag 2021).


© Privat

Glenda Obermuller, geboren und aufgewachsen in Guyana, kam im Alter von 24 Jahren nach Deutschland. Glenda sieht sich als Community Organizer, Aktivistin und People Connector. Sie ist Mitgründerin der afro-diasporischen Selbstorganisation »Sonnenblumen Community Development Group e.V.« und vieler Netzwerke und Initiativen, darunter die Initiative »N-Wort Stoppen«, Black Sisterhood NRW und verschiedene Task Forces nach den Black Lives Matter-Protesten in 2020. Auch für die Theodor Wonja Michael Bibliothek ist sie im Einsatz, die erste Schwarze Bibliothek NRWs, die das Ziel hat, aufzuklären, zu empowern und gegen das Stigma der ›single story‹, der ›Einzelgeschichte‹ zu kämpfen. Schon während ihres Studiums der Sonderpädagogik an der Uni Köln erwachte ihr besonderes Interesse an Literatur. Für Glenda ist sie ein Mittel zur Dekonstruktion von Rassismus, denn Literatur kann die Kluft, die uns trennt, überbrücken und den notwendigen Perspektivwechsel in Gang setzen.



© James M. Manyika

Die Schriftstellerin Sarah Ladipo Manyika ist in Nigeria aufgewachsen und hat in vielen verschiedenen Ländern gelebt, darunter Kenia, Frankreich, Simbabwe und England. Ihr erfolgreicher Debütroman In Dependence zählt mittlerweile an vielen Schulen und Universitäten der Welt zur Pflichtlektüre. Auch ihr zweiter Roman Like a Mule Bringing Ice Cream to the Sun begeisterte Leserschaft und Kritiker und wurde sowohl für den renommierten Goldsmith Preis als auch für den California Book Award nominiert. Sarah Lapido Manyika war Gründungs-Herausgeberin von Ozy Books und hat lange an der San Francisco State University unterrichtet. Sie ist derzeit im Vorstand der Women's Writers Residency Programm von Hedgebrook, eine literarische non-profit Organisation, die Schriftstellerinnen unterstützt.



© Malina Ebert

Dela Dabulamanzi, geb.1980 in Köln, besuchte die Reduta Schauspielschule und war an Theatern wie Ballhaus Ost/Naunynstraße, Theater Konstanz, Grips Theater, Deutsches Theater und Schauspiel Frankfurt engagiert. Seit 2003 ist sie in zahlreichen Kurz- und Spielfilmen im Kino und TV wie "Der Kriminalist", "Die Fallers", „Tatort“, „Der Staatsanwalt“. Sie arbeitet außerdem als Hörspiel- und Synchronsprecherin (Orange Is The New Black, Black Panther). Sie ist Mitglied des Künstlerkollektivs Label Noir.



© Simon Howard

Azizè Flittner wurde 1978 in New York geboren und machte 1997 ihr Abitur am Hardtberggymnasium Bonn. Danach studierte sie zwei Jahre lang Kunstgeschichte und Vergleichende Literaturwissenschaften, bevor sie 1999 mit ihrem Ensemble Le Papillon Noir in der Bonner Brotfabrik „Elizaveta Bam“ von Daniil Charms zur Aufführung brachte.






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In Kooperation mit
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VHS Köln
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