NEUE TÖCHTER AFRIKAS in Bochum | Lesung & Gespräch mit Yvvette Edwards

Zeit

Fr, 08. September 2023 - 19:00 Uhr

Ort

Studio 108, Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Sprache & Weiteres

Mindestbeitrag 5 €

Nach erfolgreichen Autorinnenlesungen in 2022/2023 und dem Book Launch in Köln wird nun die Anthologie Neue Töchter Afrikas in zwei weiteren Städten NRWs vorgestellt.

stimmen afrikas veranstaltet in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer eine Lesung mit der britischen Schriftstellerin Yvvette Edwards und ihrer Kurzgeschichte Sicherheit mit anschließendem Gespräch. Sängerin und Songwriterin Mariama Jalloh wird den Abend moderieren und die Schauspielerin Linda Elsner wird die Geschichte von Yvvette Edwards aus Neue Töchter Afrikas vorlesen. Die Schauspielerin und Autorin Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen.

Neue Töchter Afrikas ist „(…) eine literarische Schatzkammer, eine Bereicherung für den deutschen Buchmarkt und (…) pures Empowerment für die Schwarze Frauenbewegung und afrodiasporische Autor*innen hierzulande.“ - Marion Kraft

Die Kölner Literatur- und Bildungsreihe stimmen afrikas lädt seit 14 Jahren ausgezeichnete Schriftsteller*innen und Nachwuchstalente aus Afrika und der afrikanischen Diaspora mit ihren Werken ein. Kürzlich hat stimmen afrikas den Band Neue Töchter Afrikas mit 30 einzigartigen Stimmen Schwarzer Frauen aus 25 Ländern im Unrast Verlag herausgegeben.

Am 8. September wird die preisgekrönte Schriftstellerin Yvvette Edwards in Bochum zu Gast sein. Die in London lebende, afrokaribische Autorin erzählt in ihrer Kurzgeschichte Sicherheit wie eine Jamaikanerin in einem Londoner Supermarkt misstrauisch von einem weißen Wachmann verfolgt wird. Die 78 Jahre alte Frau ist es gewohnt, hier für eine Diebin gehalten zu werden - eine Form von Alltagsrassismus, den auch viele PoC in Deutschland erleben. Lebensnah, ergreifend und mit subtilem Witz verwebt Edwards die profane Handlung mit dem Gedankenfluss ihrer Heldin.

Yvvette Edwards

Yvvette Edwards lebt in London, ihre Eltern wurden in der Karibik geboren. Sie ist Autorin zweier Romane, A Cupboard Full of Coats (2011) und The Mother (2016), und hat eine Reihe von Kurzgeschichten geschrieben, die in Anthologien veröffentlicht und im Radio dramatisiert wurden. Ihre Werke wurden für Literaturpreise in Großbritannien und den USA nominiert, darunter der NAACP Image Award, der Commonwealth Writers’ Prize, der Man Booker Prize, der International IMPAC Dublin Literary Award und der Hurston-Wright Legacy Award. Yvvette Edwards war Jurymitglied beim ersten Jhalak Prize for Writers of Colour und bei der George Floyd Short Story Competition. Sie ist eine erfahrene Mentorin und betreut derzeit aufstrebende Schriftsteller*innen im Rahmen des Escalator-Programms des National Centre for Writing. Zu ihren Hobbys gehören „Lesen, Schreiben und die Suche nach dem perfekten Karottenkuchen". Im November 2020 wurde sie zum Fellow der britischen Royal Society of Literature gewählt.


Mariama Jalloh

mari.ama ist Afropäerin, Kosmopolitin, kölsches Mädchen, Fula-Nomadin, Parisienne und Berlinerin. Das Wandeln zwischen den Welten inspiriert die musikalischen Grenzgänge der Sängerin, Songwriterin und Produzentin. Mit der Bandbreite ihrer Stimme hat sie u.a. Bühnen in Frankreich, Italien, Brasilien, Guinea, Nigeria und den Kapverden bespielt. Als Mitbegründerin des Berliner fem*ergy collectives, Sprecherin des Beirats pop Board NRW, setzt sie sich für eine diverse und inklusive Kulturlandschaft ein. Außerdem ist sie als engagierte Moderatorin tätig, die sich für bedeutungsvolle Diskussionen über soziale, kulturelle und gesellschaftliche Themen begeistert.


Linda Elsner, geboren 1988 in Leipzig, studierte Schauspiel von 2009 bis 2014 an der Hochschule der Künste Bern. Bereits vor ihrer Ausbildung spielte sie am Centraltheater Leipzig (Schauspiel Leipzig) und beim Künstlerkollektiv SIGNA in der Performance »Germania Song« und war Teil eines freien Theaterkollektivs. Von 2014 bis 2017 war sie am Jungen Theater in Göttingen und 2017- 2020 am Staatstheater Augsburg im Ensemble engagiert. Seit 2020 ist sie fest am Schauspiel Dortmund. Neben dem Theater realisierte sie eigene Projekte z.B. über die Togoisch - Deutsche ( DDR ) - Geschichte ihres Großvaters und arbeitet für Film und Fernsehen sowie als Sprecherin.


Azizè Flittner

Azizè Flittner (geb. in New York) wuchs in Deutschland, Russland und Burundi auf. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte, bevor sie in Ulm ihre Schauspielausbildung absolvierte und anschließend zwei Jahre am Stadttheater Konstanz arbeitete. Seit 2006 lebt sie in Köln und spielte an Theatern in Braunschweig, Aachen, Esslingen, Nürnberg und Essen. Darüber hinaus erarbeitet sie eigene Projekte und Texte. Azizè Flittner steht zudem für Film und Fernsehen vor der Kamera.





Eine Veranstaltung von stimmen afrikas und Bahnhof Langendeer in Kooperation mit literaturgebiet.ruhr.

Gefördert von: Auswärtiges Amt, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Kunststiftung NRW

Reihe: "Diversität / Çesitlilik / Cihêrengî geht auf die Bühne!" gefördert durch LAG Soziokultur mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.


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