Booklaunch: Timescapes – aller-retour

Zeit

Do, 01. September 2022 - 17:00 bis 22:00 Uhr

Ort

Alte Feuerwache, Köln

Eintritt

keine Angaben

Sprache & Weiteres

8 € / erm. 6 €

Erzählungen aus afrikanischen Kontexten


"Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen", so hieß das Projekt von stimmen afrikas, bei dem sechs Schriftsteller*innen aus sechs afrikanischen Ländern in 2021 Kurzgeschichten vorstellten und schrieben. Diese wurden in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Literaturübersetzen“ der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf aus dem Französischen und Englischen ins Deutsche übersetzt. Das Ergebnis ist eine dreisprachige Anthologie mit zwölf Kurzgeschichten, die unsere Düsseldorfer Kolleginnen unter dem Titel TIMESCAPES – aller- retour im Juli 2022 im C.W. Leske Verlag herausgeben werden.


Mal das ländliche Uganda, mal das urbane Dakar, mal deutsche oder britische Großstädte – so vielseitig und komplex wie die Schreibenden sind auch ihre Geschichten und die Orte, zu denen sie führen. Die einen blicken zurück in vergangene Jahrzehnte, die anderen in die teils ferne Zukunft. Sie erzählen von gut gehüteten Familiengeheimnissen, tauchen in die Köpfe von kleinen Mädchen und alten Männern ein und erkunden die Bedeutung von Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Migration und Entgrenzung, Gender und Sexualität oder auch von Sprache und zwischenmenschlichen Beziehungen in digitalen und analogen Welten.“ (Verlagstext)


stimmen afrikas möchte mit dem Erscheinen des trilingualen Bandes die einzigartige Zusammenarbeit an dem komplexen internationalen Projekt Revue passieren lassen. Olumide Popoola /Nigeria, Nafissatou Dia Diouf/ Senegal, Sinzo Aanza/ DR Kongo, Karen Jennings/ Südafrika, Jo Güstin Wamal/ Kamerun und Jennifer N. Makumbi/ Uganda waren in 26 Online- und acht Präsenz-Veranstaltungen in Köln und NRW zu Gast.

Mittels Bewegtbildern, Fotos, Audios und persönlichen Statements werden beim Book Launch die literarischen Kontexte und Besonderheiten des internationalen Projektesdargestellt und gewürdigt.


Programm:

17.00 Uhr: Video - und Hörstationen mit Impressionen aus Veranstaltungen mit Olumide Popoola, Nafissatou Dia Diouf, Sinzo Aanza, Karen Jennings, Jo Güstin, Jennifer N. Makumbi

18:30 Uhr: Einblicke in die Arbeit an den Übersetzungen mit den Herausgeberinnen der Anthologie: Dr. Vera Gerling, Prof. Dr. Birgit Neumann, Dr. Ulrike Pirker

20.00 Uhr: Buchvorstellung mit Jennifer N. Makumbi und Nafissatou Dia Diouf. Das ins Deutsche verdolmetschte Gespräch (Azizè Flittner, Jutta Himmelreich und Heike Kirschner) moderiert der Berliner Literaturwissenschaftler Ibou C. Diop. Die Schauspielerin Davina Donaldson liest aus den Geschichten vor.


Jennifer N. Makumbi

Jennifer N. Makumbi ist eine in Manchester lebende Schriftstellerin aus Uganda. Sie promovierte an der Lancester University in England und lehrt heute Kreatives Schreiben an der Manchester Metropolitan University. Ihr erster Roman, Kintu Saga, welcher zugleich ihr Promotionsroman war, erschien 2014 und erhielt den „Kwani? Manuscript Project Prize“. Für ihre Kurzgeschichte „Let’s Tell  this Story Properly“ erhielt sie 2014 den „Commonwealth Short Story Prize“ und 2018 folgte der „Windham-Campbell Prize for Fiction“. 2020  wurde ihr Roman The First Woman für UK/Commonwealth und unter dem Titel A Girl is a Body of Water in USA/Kanada publiziert.



Nafissatou Dia Diouf

Nafissatou Dia Diouf, 1973 geb. im Senegal lebt in Frankreich. Sie schreibt Novellen, Gedichte und Literatur für Jugendliche und Chroniken der Gesellschaft. In Sociobiz (Éditions Tamalys 2010, 2013) entwirft sie eine Satire der senegalesischen Gesellschaft heute. La Maison des épices (Haus der Gewürze 2014) ist ihr erster Roman und das Ergebnis langer Recherchen im Bereich der Medizin.


Ibou Coulibaly Diop

Ibou Coulibaly Diop, geboren 1979, ist Literaturwissenschaftler und Kurator. Derzeit erarbeitet er für den Berliner Senat ein Erinnerungskonzept Kolonialismus und ist gemeinsam mit Lorraine Bluche für die Stiftung Berliner Stadtmuseum in der Kompetenzstelle Dekolonisierung tätig. Im Rahmen seiner Dissertation, in der er der global(isiert)en Dimension der Literatur von Michel Houellebecq im Speziellen und der Frage nach Globalisierung und Universalisierung der Literatur im Allgemeinen nachgeht, stellte er fest, dass Globalisierung und Universalisierung als neue Elemente bezeichnet werden, obwohl bereits Senegals erster Präsident Léopold Sédar Senghor das Thema Universalität schon sehr viel früher aufgegriffen hatte. In seiner Arbeit interessiert er sich für die Frage: Wie wir trotz unserer Differenzen zusammenwachsen können und welche Ansätze in der Literatur darüber zu finden sind.


Davina Donaldson

Davina Donaldson studierte Gemanistik/ Romanistik an der Heinrich- Heine- Universität Düsseldorf bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule "Der Keller" absolvierte. Seit der Spielzeit 2019/2020 arbeitet sie am Theater Trier und auch als Sprecherin in Film- und Fernsehen.

In Kooperation mit
Filminitiativ Köln e.V.
Förderer
Kunststiftung NRW

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