willkommen zurück nach der Sommerpause - wir sind immer noch etwas in Urlaubsstimmung, ihr auch?
Wir freuen uns, euch in unserem zweiten Newsletter eine neue Buchempfehlung ans Herz zu legen sowie tolle Veranstaltungen in und um Köln, die im September und Oktober stattfinden werden.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, mussten wir die Lesung mit Fatin Abbas zu ihrem Roman “Ghost Season”, die wir am 18. Juli im Rahmen der “Two Days for Sudan” organisiert haben, krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Wir waren aber sehr glücklich, dass so viele Menschen zum Filmscreening von “Sudan: Remember Us” am 17. Juli gekommen sind.
Ausverkaufter Saal im Kino Rex beim Screening von “Sudan: Remember Us” am 17.07.2025
Der Film und auch der anschließende Austausch mit dem Zeitzeugen der Revolution, Altayeb Faisal, war sehr bewegend und wir sind dankbar, dass wir den Abend gemeinsam mit der Sudan AG Rheinland, dem Sudanesisch-Deutschen Haus NRW e.V. und dem Afrika Film Festival Köln organisieren konnten. Wir danken auch noch einmal unseren Kolleg*innen im Projekt “Postkoloniale Perspektiven” des Allerweltshaus, der Sonnenblumen Community Development Group, der Theodor Wonja Michael Bibliothek, dem Buchsalon Ehrenfeld, der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Movement Hub und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW für die Unterstützung.
Unsere Moderatorin Tensae Desta formulierte wichtige Worte zum Abschluss des Abends, denen wir uns nur anschließen können:
"Solidarity is hard work. It’s uncomfortable. Let’s continue to remember Sudan."
Der letzte Himmel von Alena Jabarine | Ullstein 2025
Memoir. Alltag in Palästina. Leben. Heimat. Sehnsucht.
„Alena Jabarines Memoir Der letzte Himmel kann ich jedem ans Herz legen. In eindringlichen, persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Erinnerungen, nimmt sie die Lesenden mit in die Lebensrealitäten von Palästinenser*innen in den besetzten Gebieten des Westjordanlands. Es geht um Gemeinschaft, Solidarität und den Träumen der Menschen, aber auch um Repressionen, strukturelle Gewalt und die Allgegenwärtigkeit des israelischen Militärs. Jabarines besondere Perspektive als deutsch-palästinensische Journalistin mit israelischem Pass ermöglicht es ihr, sich zwischen Grenzen und Checkpoints zu bewegen. Dadurch eröffnet sie tiefe Einblicke in eine Lebenswelt, die in der deutschen Literaturlandschaft selten zugänglich ist. Sensibel, unverblümt und mit großem Feingefühl beschreibt sie, was es bedeutet, als Palästinenser*in in den besetzten Gebieten zu leben. Ein bewegendes, wichtiges Buch.“
Kurzrezension von Teresa Cremer (col.lit.ive).
Dokuempfehlung “Feminist Resilience in Kenya”
Die Dokumentation von der Heinrich Böll Stiftung Nairobi gibt einen Einblick in das Wirken von unterschiedlichen feministischen Initiativen in Kenia und fragt, welche Rolle ihre Arbeit für Gerechtigkeit und Demokratie spielt - insbesondere angesichts globaler Krisen, schrumpfender zivilgesellschaftlicher Freiräume und sich verändernden Finanzierungsprioritäten. Mehr Hintergrundinformationen sowie den Link zur Dokumentation gibt’s hier.
Afrika Film Festival Köln 2025
Wir freuen uns ganz besonders, dass trotz drastischer Kürzungen in der Förderlandschaft das Afrika Film Festival Köln zum 22. Mal im Zeitraum vom 18. bis zum 28. September stattfinden kann. Neben Spielfilmen, Kurzfilmen, Dokumentationen, Panel Talks bietet das Festival auch ein Kinder- und Jugendprogramm sowie ein Begleitprogramm mit vielen anderen spannenden Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Köln an. Es ist also wirklich für alle etwas dabei!
Die Eröffnung des Festivals ist am 18. September um 18:30 Uhr, gefolgt vom Screening des Films “How to Build a Library” um 20:30 Uhr, bei dem wir Kooperationspartnerinnen sind sowie auch beim Screening von “Khartoum” am 26. September um 19:30 Uhr.
Der Ticketverkauf für das Festival hat bereits begonnen. Infos zum facettenreichen Programm findet ihr hier.
Solltet ihr noch ein paar Euros übrig haben, freut sich das Afrika Film Festival über eure Spende (denn es sind noch nicht alle Kosten gedeckt): Hier geht es zum Spendenaufruf, direkt über Paypal.
Buchvorstellung: Der lange Schatten des deutschen Kolonialismus von Henning Melber
Außerdem freuen wir uns am 15. Oktober 2025 um 19 Uhr Henning Melber, Marianne Bechhaus-Gerst und Rita Schäfer im Allerweltshaus zu begrüßen. Die Afrikawissenschaftler*innen werden Henning Melbers Buch “Der lange Schatten des deutschen Kolonialismus” (Unrast, 2022) vorstellen und in einen Austausch treten über die deutsche Kolonialvergangenheit und darüber, wie ihr Erbe in unserer Gesellschaft, Politik und den Medien wirkt und debattiert wird. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Weitere Infos findet ihr hier.
Wir freuen wir uns sehr, dass so viele spannende Veranstaltungen anstehen und hoffen, euch dort zu sehen!
Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, Fragen, Veranstaltungstipps oder andere Empfehlungen habt, oder vielleicht sogar Teil von col.lit.ive werden wollt, schreibt uns gerne eine Mail: collitive@allerweltshaus.de
Wir freuen uns, wenn ihr auch in eurem Umfeld auf col.lit.ive aufmerksam macht und uns auf Instagram folgt: @col.lit.ive
Bis bald,
euer col.lit.ive Team
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Wenn nicht anders gekennzeichnet, finden alle Termine im Allerweltshaus statt. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und den durchführenden Projekten finden sich auf unseren Seiten: