Das Projekt STIMMEN AFRIKAS

 


Alle Fotos © Herby Sachs, außer wenn anders angegeben.

 

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Literatur aus Afrika in Köln

Ein Mal monatlich, meist sonntags zwischen 13 und 15 Uhr im Allerweltshaus, oder im Rautenstrauch-Joest-Museum, werden Autorinnen und Autoren mit ihren kürzlich auf Deutsch erschienenen Werken vorgestellt. Durch Lesung und anschließendes Gespräch entsteht ein lebendiger Austausch zwischen AutorInnen und ZuhörerInnen, den sowohl Publikum als auch Gäste schätzen: „Es ist wichtig, dass die Stimmen Afrikas außerhalb Afrikas gehört werden", meint Youssouf Amine Elalamy aus Marokko, der wiederholt in Köln zu hören war.

 

Vielfalt und Besonderheit der Literaturen Afrikas

Die moderne afrikanische Literatur in den Sprachen der Kolonialmächte entstand Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem zunehmenden Bewusstsein kultureller Eigenständigkeit und parallel zu den politischen Emanzipationsbestrebungen. Nachdem in den 60er Jahren die meisten afrikanischen Länder unabhängig geworden waren, wurde die anglophone und frankophone afrikanische Literatur immer politischer und kritischer. Dabei standen nachkoloniale Zustände, Neokolonialismus, politische Verfolgung und Unterdrückung im Mittelpunkt. Gleichzeitig erschienen immer mehr Romane und Erzählungen afrikanischer Schriftstellerinnen, die meist bewegende Frauenschicksale schilderten. Die zeitgenössische afrikanische Literatur seit der Jahrtausendwende bietet eine weitgefächerte Auswahl an Themen und Formen.

 

„Wenn die Erzählungen neu aufblühen, wenn Sprachen, Worte und Geschichten erneut in Fluss geraten, wenn die Menschen lernen, sich mit den Figuren jenseits der Grenzen zu identifizieren, dann wäre das ganz sicher ein erster Schritt in Richtung Frieden."

Abdourahman A. Waberi
In den Vereinigten Staaten von Afrika, Hamburg 2007

 

Gäste und Besucher

„Ganz wunderbar, was Sie hier machen!", meint ein regelmäßiger Besucher der Reihe STIMMEN AFRIKAS, die das Allerweltshaus Köln seit dem Frühjahr 2009 veranstaltet. Auch die senegalesische Autorin Fatou Diome empfand das Publikum als „sehr aufgeschlossen und warmherzig. Ich hätte stundenlang weitermachen können!". Der Erfolgsautor Samson Kambalu aus Malawi war begeistert: „Es war fantastisch. Ich will das gern noch mal machen!" Beide repräsentieren die sehr lebendige zeitgenössische Literatur aus Afrika und der afrikanischen Diaspora.

 

Detaillierte Angaben zu den Veranstaltungen befinden sich im Veranstaltungsarchiv.

 

Kontakt

Christa Morgenrath

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